Gehirnjogging im Alter

Ein tägliches Training des Gehirns kann einer Altersvergesslichkeit erheblich vorbeugen. Wie auch die Muskeln kann auch das Gehirn im Alter noch gefördert werden und dafür eignet sich besonders das Gehirnjogging, mit welchem vor allem die Konzentrationsfähigkeit gestärkt wird. Dabei reicht ein spärliches Training jedoch nicht aus, schließlich handelt es sich hierbei um einen Sport. Um ein Effekt zu erzielen, sollte also regelmäßig trainiert werden.

Das Gehirn schrumpft im Alter um etwa 6 %, da ein Mensch jedoch nie volle 100 % nutzt, muss dieser Rückgang nicht auffallen. Ein regelmäßiges Training der grauen Zellen führt stetig dazu, der Altersvergesslichkeit entgegen zu wirken. Diese sind jedoch nicht mit dem Krankheitsbild des Alzheimers zu verwechseln. Hierbei können die Symptome nicht durch Gehirnjogging gemindert werden. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um eine normale Vergesslichkeit im Alter. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein tägliches Trainieren der grauen Zellen in den Alltag einbauen können.

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Gehirntraining im Alltag

Neben Kursen, in welche Methoden des Gedächtnistrainings geschult wird, gibt es auch zahlreiche Methoden diesen Weg selbst anzugehen. An erster Stelle steht hierbei ein Hobby. Besonders nach Eintritt in die Rente bauen die Gedächtnisfunktionen von Senioren sehr schnell ab, denn plötzlich haben sie keine täglichen Aufgaben und jeder Tag erscheint gleich. Ein Hobby oder eine Aufgabe machen dabei einen erheblichen Unterschied. Die Senioren, welche beispielsweise gerne Wandern, Fotografieren oder Malen haben einen Grund, ihre grauen Zellen Arbeiten zu lassen. Wie auch beim regelmäßigen Muskeltraining führt diese Beanspruchung dazu, dass das Gehirn stetig leistungsfähiger wird.

Nachdem die Arbeitsjahre abgeschlossen sind, sollte das Leben nicht einrosten.

Das Pflegen von Freundschaften, das Reisen und auch Kontakt zu jüngeren Menschen, kann die Lebensqualität und damit auch die Gehirnfunktionen erheblich steigern. Wer jeden Tag gleich lebt und sich auf nichts freuen kann, wird in diesem Alltagstrott versinken und auch das Gehirn wird sich an diese Situation gewöhnen. Auch ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft, sofern dieser gesundheitlich möglich ist, kann wahre Wunder bewirken. Besonders im Frühling und im Sommer wird durch die Sonneneinstrahlung die Lebensfreude gestärkt und die frische Luft sorgt für eine bessere Durchblutung, wodurch auch die Gehirnfunktionen angeregt werden.

Viele ältere Menschen rätseln gerne. Kreuzworträtsel, Sudoku und Co sind auch sehr gute Helfer für das Gehirntraining, jedoch sollte auch hierbei Abwechslung erfolgen. Wenn eine Person den ganzen Tag rätselt und dem Gehirn keine Abwechslung bietet, kann auch das auf Dauer zu einem Einrosten führen. Soziale Kontakte und frische Luft sind daher sehr wichtig.